Kategorie: Suchmaschinen


Piwik: Eine Alternative für Google Analytics

21. März 2011 - 15:28 Uhr


Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, was wir aus datenschutzrechtlicher Sicht vom Einsatz von Google Analytics halten. Die derzeitige Lage ist etwas unscharf und man kann nicht sicher sein, ob Datenschützer dieses Thema nicht instrumentalisieren. Fakt ist, dass schon alleine durch die schiere Verbreitung, ein Verbot langwierig umzusetzen sein wird. Sollte diese Verbotswelle anrollen, wird man es merken. Trotzdem ist sinnvoll, frühzeitig Alternativen zu prüfen. Eine dieser Alternativen ist Piwik. Durch die Lagerung der Daten auf dem eigenen Webserver, umgeht man die umstrittene Sendung in die USA. Der Funktionsumfang ist mehr als annehmbar und lässt sich zudem noch anpassen bzw. erweitern. Für einen Großteil der Einsatzgebiete reicht dieser Umfang vollkommen aus. Was fehlt, ist selbstverständlich das implementierte Tracking der Google Adwords. Fazit: Momentan raten wir noch nicht vom Einsatz von Analytics ab. Schon alleine weil viele Websites der öffentlichen Hand die Google-Tools (oder eine Alternative einsetzen) die ebensolche Schwachstellen besitzt. Auch Webmaster oder Marketer dieser Anbieter möchten eben ihren Erfolg messen und ihr Angebot laufend verbessern.

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SEO Tricks funktionieren. Oder auch nicht.

14. Februar 2011 - 10:59 Uhr


Der große amerikanische Einzelhändler J.C. Penney hat sich vor Weihnachten mit einer groß angelegten Aktion bei wichtigen Suchworten auf die ersten Plätze gebracht. Die New York Times beleuchtet dies hier kritisch in einem interessanten Artikel. Im Endeffekt hat JCP nichts gemacht, was Google verbietet. Man nennt so etwas in Fachkreisen “White-Hat-Aktion”. Die Taktik war,  massenweise bezahlte Links zu generieren. Und clevererweise hat sich JCP bzw. deren Dienstleister bei niedrig gerankten Spammern bedient. Auf diese Weise fällt das nicht gleich auf. Google hat mittlerweile händisch die Rankings angepasst, was negative Auswirkungen auf JCP und deren im Netz verbundene Organisationen hat. BMW hat diese Korrektur 2006 auch erleiden müssen, nachdem die Gebrauchtwagensparte mit Tricks gearbeitet hatte.

Die Story hat mehrere interessante Aspekte:
1. Die kommerziellen Google Suchergebnisse sind sehr anfällig für Tricks. Und der Suchmaschinenriese scheint das nicht in den Griff zu bekommen.
2. Betriebswirtschaftlich scheinen sich diese Tricks zu lohnen. Die Bestellzahlen gingen durch die Decke.
3. Google greift händisch ein und “bestraft” die Trickser. Ob das ein PR-Stunt war, weiß man nicht.

Was lernt man daraus:
1. Man kann an den Suchergebnissen viel drehen – genügend Budget vorausgesetzt.
2. Wir empfehlen dies nicht zu tun. Strohfeuereffekte nützen niemanden. Und der Ruf der Marke wird beschädigt. Der kurzfristige Erfolg nutzt wenigen.

An dieser Stelle einige Ratschläge, die wir unseren Kunden immer wieder geben:
1. Gute Suchmaschinenergebnisse sind das Ergebnis einer guten Konzeption und einer extrem sauberen technischen Umsetzung. Man kann nicht eine Website ins Netz stellen und dann mit einigen magischen Tricks schlampige Arbeit verbessern. Lässt man sich die Website billig von der HTML-Klitsche an der Ecke machen, dann zahlt man jeden Euro, den man gespart hat, bei der Optimierung der Website wieder drauf – im schlimmsten Fall für einen kompletten Neubau. Je wichtiger eine Website und die Suchmaschinenplatzierung für ein Unternehmen sind, desto mehr rächt sich die Sparsamkeit bei der Erstellung.
2. Glauben Sie niemals Verkäufern, die Ihnen versprechen, Sie mit 2000 EUR “ganz nach oben bei Google zu bringen, ohne einen Finger zu rühren”. Das sind allesamt Betrüger. Spätestens wenn Ihr SEO-Berater Ihre Konkurrenz als Kunde gewinnt, stellt sich die Frage, wer von ihnen beiden denn nun an die erste Stelle bei Google soll. Suchmaschinenoptimierung ist Arbeit und braucht viel Know-how. Vor allem, weil sich die Auswahlkriterien immer wieder verändern. Substanz schlägt betriebswirtschaftlich in diesem Bereich immer die schnellen Tricks.
3. Wenn Sie tricksen, werden Sie erwischt. Auch ohne Artikel in der Presse. Und Sie fallen aus dem Index. Sie werden für eine lange Zeit gar nicht mehr gefunden. Und Ihre Kontakte in die Google Chefetage sind nicht die gleichen wie J.C. Penney sie hat.

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Live-Überwachung von Websitebesuchern

21. Januar 2011 - 15:22 Uhr


Google Analytics ist für 95% der Websitebetreiber ein hervorragendes und ausreichendes Mittel um seine Besucher zu analysieren. Manchmal ist es aber sinnvoll, live zu sehen was auf der Seite passiert. Diese Lösung bietet Chartbeat an. Einsatzgebiete sind z.B. Sportwebsites. Und dann während den Live-Events wie aktuell der Handball-WM. Oder auch bei Nennungen der Website in reichweitenstarken Medien. Denn wenn nötig kann man dann auch Verbesserungen an der Seite vornehmen und der Masse an Besuchern ein weitaus besseres Angebot geben. Oder sich um das Load-Balancing kümmern. Die Erfahrung zeigt, dass 24h im Netz eine lange Zeit sind – und manchmal große Chancen schnell vertan. Vor allem wenn Besuchern eine Feedbackmöglichkeit gegeben wird, kann man on-the-fly Anregungen einbringen. Dieses Echtzeitmonitoring von Besuchern sollte bei jeder großen Kampagne eingesetzt werden, welche aufs Web als Landeplattform setzt und zudem noch Social-Media-Komponenten hat.

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Zwei Paukenschläge der letzten Tage

23. März 2010 - 11:04 Uhr

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1. Eine Suchmaschine im Internet sorgt durch seinen Rückzug aus China (in Verbindung mit dem Verzicht auf die vom Regime geforderte Zensur) für diplomatische Verstimmungen zwischen den Supermächten. Diese Nachricht wäre vor 5 Jahren noch ein Aprilscherz gewesen. Ich denke es ist an der Zeit Sätze wie “Im Internet gibts nur Müll”, “Das bringt mir alles nichts”, “Das wird auch wieder vorbei gehen” und “Ich kann auch ohne das Internetz” zu überdenken. Sofern man jünger als 95 Jahre ist.

2. In den USA verzeichnet Facebook zum ersten Mal mehr Zugriffe pro Tag als Google. Alles fließt.

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Welche Suchmaschine ist die beste?

29. Dezember 2009 - 17:21 Uhr

suchemaschinenvergleich
Welche Suchmaschine die beste ist, kann man natürlich nicht objektiv sagen. Aber subjektiv. Und zwar hier. Man kann ein Stichwort gleichzeitig in Google, Yahoo und Bing suchen lassen und bekommt die Ergebnisse sauber nebeneinander. Interessanterweise ist Bing wirklich gut. Ich freue mich über eure Meinungen.

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Nanocrowd

17. April 2009 - 09:45 Uhr

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Nanocrowd ist eine Suchmaschine speziell für Filme. Die Suchmaschine verfügt über eine sehr ausgereifte Autovervollständigung, somit können Filme schnell gefunden werden. Benutzer können Filme bewerten oder sich Filme nach dem eigenen Geschmack vorschlagen lassen.

Hier zu finden.

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Filmtipps

21. Januar 2009 - 18:02 Uhr

Wer keine Lust auf B-Promis im Dschungel oder Dokumentationen über Panzer hat, jedoch auch nicht weiss was man ansonsten anschauen könnte, ist whattorent.com die richtige Anlaufstelle. Nach 22 Fragen bekommt man hier einen Film vorgeschlagen, welcher je nach Auswahl der letzten Frage den eigenen Geschmack deckt oder eben in eine komplett andere Richtung geht.

Den Benutzernamen sollte man sich im Übrigen merken, denn wenn einmal die ersten 20 Fragen ausgefüllt wurden, kann man mit dem Benutzernamen diesen Teil überspringen.

http://whattorent.com/

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Trends im Onlinehandel

21. Juli 2008 - 12:30 Uhr

Onlinehändler sollten ihr Marketingbudget zunehmend in gezieltes Suchmaschinenmarketing fließen lassen anstatt sich lediglich auf die Bekanntmachung ihres Shops bzw. ihres Namens zu konzentrieren. Denn nach einer Studie von Internet World Business bringen Suchmaschinen (45,9%) und Preisvergleichsdienste (24,7%) die meisten Kunden in die Onlineshops. Werbung in TV und Printmedien hingegen sorgen nur für 7,6% Zuwachs.

Damit diese einmal gewonnenen Kunden nun auch zu zahlender Kundschaft wird, muss eine umfassende Transparenz der Versandkosten und der Eigendarstellung des Händlers gegeben sein. Denn der häufigste Grund für einen Abbruch des Bestellvorgangs stellen zu hohe Versandkosten dar (49,5%), dicht gefolgt von mangelndem Vertrauen in die Seriosität des Händlers (40,2%). Dieses Vertrauen kann z.B. ein Prüfsiegel oder eine Hotline für Fragen und Beschwerden schaffen.

Weitere Gründe für einen Abbruch sind komplizierte Bestellvorgänge, Fälle, in denen die gewünschte Ware nicht verfügbar ist und unkomfortable Onlinebezahlung.
Jedoch kann auch der perfekte Onlineshop einen Einkaufsbummel durch die Stadt immer noch nicht ersetzen.

Quelle: Internet World Business 14/08

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Subdomains bei Google weniger wichtig

9. Januar 2008 - 15:00 Uhr

Google wird in Zukunft keine Ergebnisse unterschiedlicher Subdomains mehr anzeigen.

Beispiel
Wenn man früher nach Hotels in BaWü gesucht hat, dann konnten Ergebnisse von stuttgart.hotels.de und reutlingen.hotels.de angezeigt werden.

Auswirkung
Subdomains werden als suchmaschinenrelevante Microsites weniger wichtig werden. Falls sie Produkte über Subdomains bewerben möchten, sind eigene Domains die bessere Wahl. Also nicht produkt1.unternehmen.de und produkt2.unternehmen.de sondern besser produkt1-unternehmen.de oder produkt2-unternehmen.de

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