27. Mai 2010 - 15:56 Uhr

Ganze Wirtschaftszweige beschäftigen Horden von Rechtsanwälten um ihre Copyrightansprüche durchzusetzen. Sie behaupten mit angstgeweiteten, aber treuherzigen Augen, dass ihnen durch Plagiate die Geschäftsgrundlage entzogen wird. Musiklabels, Produktdesignern und anderen Hersteller geht es natürlich ums liebe Geld. Das ist verständlich. Aber nicht immer richtig. Und zwar nicht richtig hinsichtlich der Methoden, der Moral (manchmal) und vor allem nicht betriebswirtschaftlich sauber.
Wir bei Wagnerwagner mögen Querdenker. Und hier haben wir so einen: Connor Fester war zum Arbeiten auf den Ölfeldern Nordkanadas und wollte seine verdienten Dollars schick unterbringen. Keine Brieftasche hat ihm gefallen. Also hat er sich eine eigene designt. Und jetzt kommt es: Die Brieftasche hat er unter der Creative Commons lizenziert und stellt sein Design allen zur Verfügung. Für Open-Source-Software ein gängiges Verfahren. Mister Fester gibt also sein Baby aus der Hand. Und hat damit riesigen Erfolg – wie der Sold-out-Button beweist. Die Modebranche übrigens insgesamt verzichtet auf Schutz der Kreation. Denn auf diese Weise befruchtet man sich gegenseitig und ist getrieben besser zu sein als die Konkurrenz. Klagen ist manchmal also nicht der beste Weg.
Update: Hier gibt es eine schöne Auflistung ähnlicher Open-Source Produkte.
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17. März 2010 - 18:20 Uhr

Ein schönes Beispiel für das integrative Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb: SIGG, der Hersteller hervorragender Trinkflaschen, tut sich mit Cafepress.com zusammen und erlaubt dem interessierten Kunden personalisierte SIGG-Flaschen selbst zu designen und dann zu bestellen. Alles unter dem grünen Argument, dass man damit Plastikflaschen einspart. Die Bedienung des Designers funktioniert und sieht gut aus. Mass-Customisation die funktioniert. Und die Kunden zahlen viel dafür. Bei SIGG hat man genau verstanden wie die Zielgruppe tickt.
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10. September 2009 - 13:33 Uhr

Die Festivalsaison 2009 ist fast vorbei und wieder einmal hat eine essentielle und allgegenwärtige Gemeinsamkeit alle Festivalgänger zu einer glücklichen Gemeinschaft vereint. Diese Gemeinsamkeit ist nicht die Musik, sondern eine profane Bierdose, die in rot, gelb, grün oder schwarz in der Hand eines jeden Festivalgängers auftaucht. Diese Dose ist zwar keine Neuheit, sollte aber hier für ihr Durchhaltevermögen geadelt werden, hartnäckig Jahr um Jahr der gemeinsame Nenner aller Festival-Hopper und Draußen-Trinker zu sein.
Das Besondere dieser Dose ist zunächst der Preis: solide 35cent für das Bier plus 25cent Pfand. Jedoch liegt das Geschmackserlebnis aus eigener Erfahrung weit über diesem Tiefpreis. Die Erklärung für dieses Phänomen hat die 5,0 Biervertriebs GmbH direkt auf die Dose selbst gedruckt. Auf dem Pils ist zum Beispiel zu lesen:
“Nur eine einfache schwarz-weiße Dose! Keine goldene mit aufwändiger Prägung! Nur eine simple Gestaltung! Keine teure TV-Werbung! Die Ersparnis geht an Sie!”
Hier wurde an allem gespart außer an der Qualität und damit wurde alles richtig gemacht: das schnörkellose Design ist nicht nur sehr ästhetisch, sondern sorgt auch für eine klare, durchgängige Differenzierbarkeit der verschiedenen Produkte:
5,0 Original in rot: Export
5,0 Original in schwarz: Pilsener
5,0 Original in gelb: Weizen
2,5 Original in grün: Radler
Ohne Werbung wurde hier eine Marke mit extrem hohen Wiedererkennungswert geschaffen, die dem Gemisch aus Wasser, Gerstenmalz und Hopfen einen eindeutigen Kultstatus verleiht. Die 100%-ige Zielgruppenabdeckung ist so jedes Jahr aufs Neue gesichert. Da schließen wir uns dem Motto an: Bier und gut!
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9. Juli 2009 - 13:49 Uhr

Bei Thinkgeek gibt es einen tollen Wecker. Dieser überweist bei Nutzung der Snooze-Funktion einen bestimmten Betrag an eine Organisation deiner Wahl. Um die Aufwachmotivation zu fördern sollte das natürlich ein passendes Negativbeispiel sein. Ein Metzger könnte also 10 EUR an PETA überweisen. Ob das Gerät auch in Deutschland überweisen kann, wird leider nicht klar.
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21. April 2009 - 12:27 Uhr

Alternativeto ist eine sehr hilfreiche Seite die Softwarealternativen zu den verschiedenesten Programmen gibt. Hierbei handelt es sich nicht nur um kostenlose Alternativen. Eine Gliederung zwischen Mac, Linux und Windows ist ebenso vorhanden.
Hier zu finden.
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30. Januar 2008 - 10:37 Uhr
zusammengepresste reinigungstücher – gutes produktdesign
www.napkin.it
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18. Januar 2008 - 19:11 Uhr

Mehr gibts hier
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