Flattr ist ein interessanter Ansatz wie man Geld im Internet verteilt. Er setzt auf eine Art “Trinkgeldmentalität” anstelle von Verlagsideen, die feste Preise für bestimmte Artikel haben möchte. Und genau das könnte die Lösung für die Misere sein. Flattr funktioniert so: Man legt einen monatlichen Betrag fest, den man ausgeben möchte. Also z.B. 2 EUR. Ein Anbieter (Blog oder Software oder Musik) setzt den Button auf sein “Produkt”. Wenn ich als Flattr-Benutzer mich für dieses Produkt bedanken möchte, dann klicke ich auf den Button. Mein monatlicher Betrag wird dann durch die Anzahl der Klicks geteilt und verteilt. Also wenn ich mich diesen Monat 2x bedanken möchte, dann klicke ich 2x auf den Button und jeder bekommt einen Euro. Klicke ich auf keinen Button, wird mein monatlicher Beitrag gespendet. 10% kassiert Flattr in jedem Fall.
Dafür! Muppets in HD am Rechner schauen. Die Muppets feiern die Eröffnung ihres Youtube-Kanals mit ihrer Version von Bohemian Rapsody.
DVDs und iTunes-Verkäufe von Queen gehen durch die Decke.
Früher hat die Musikindustrie die Verkaufszahlen zu Hitlisten aggregiert. Wie akkurat oder wie unabhängig das war konnte ich persönlich nie genau sagen. TheNextBigSound geht anders vor um die Bekanntheit hzw. Beliebtheit von Künstlern zu messen: Anzapfen von Plattformen wie Twitter, last.fm, Myspace, Facebook u.a. und Daten auslesen wieviel was gespielt wird und über was geredet wird. Der Nutzwert ist gering, aber trotzdem irgendwie interessant. Und sieht gut aus.
Dieses Video des zweitgrößten Aquariums der Welt ist schön. Und hat man schon des öfteren gesehen. Sie hat aber auch einen interessanten Hintergrund: Normalerweise ist das Hinterlegen eines Videos mit einem Musikstück verboten. Findet Youtube & Co so etwas dann wird das Video gelöscht. Durchgesetzt hat diese Praxis die Marktmacht der Musikverlage und andere Organisationen, bzw. die Gema möchte nur Geld dafür haben. Argument ist, dass diese Art der Piraterie Umsätze kostet. So ganz stimmt das aber nicht: Um die immer in den Kommentaren folgende Fragen nach der verwendeten Musik vorab zu beantworten, hat der Uploader des Videos den Name des Stückes schon in den Titel eingefügt. Das Ergebnis in diesem Fall sind Abverkäufe und Konzertbuchungen en masse für die Musiker. Diese haben sich hier dafür bedankt:
Ganz nebenbei: Nachdem Monty Python in ihren Youtube Kanal sämtliche Sketche online gestellt haben ist nicht ganz das Null-Umsatz-Horrorszenario passiert, welches von den Chefetagen erwartet wurde. Duie Umsätze auf Amazon stiegen um 23 000 % (in Worten: Dreiundzwanzigtausend)
Peter ist ja schon lange Fan von Aphextwin. Der Schlingel hat doch tatsächlich Bilder in seinen Liedern versteckt die mit einem Spektrogramm ausgelesen werden können. Zu sehen gibts das hier