Information schön aufbereitet
6. November 2009 - 11:31 UhrAnhand der Fragestellung “Was wäre, wenn die Welt aus 100 Menschen bestehen würde”, wird hier Information schön dargestellt.
Anhand der Fragestellung “Was wäre, wenn die Welt aus 100 Menschen bestehen würde”, wird hier Information schön dargestellt.
Fujifilm Binoculars USA ist mein Held des Tages: Die Welt lacht über den HTML-Quelltext dieser Seite. Der Webdesigner scheint des öfteren die Dienstanweisung erhalten zu haben, dass die Schriftgröße 8 genommen werden soll. Als Ergebnis enthält der Quelltext der Seite unzählige Schriftgrößensteuerzeichen. Das wäre so unfähig (aber witzig) wie es nur geht. Laut Quelltext ist die Seite auch mit dem Web-Studio für Windows erstellt worden. Nicht gerade das bevorzugte Werkzeug guter Umsetzer. Einiges spricht also für Pfusch am Bau.
Aber es könnte auch anders sein. Und jetzt wird es nerdy.
Hier der Quelltext als Grafik auf der Seite liegend:

Und hier die Aussicht aus dem obersten Stockwerk der Firmenzentrale im japanischen Saitama – Blickrichtung Berg Fuji

Und jetzt diese beiden Grafiken übereinander:

Lerneffekt:
1. Man kann nicht nicht kommunizieren!
2. Nicht wenige Menschen schauen auf den Quelltext von Seiten

MTV hat 6 neue Spots erstellen lassen. Sehenswert und hier zu finden.

Unter http://www.waswaehlstdu.de bietet Simon Wahlers und Urs Mader eine kleine, tolle Website, bei der man durch Klick sagen kann was man wählt. Der aktuelle Stand wird durch sich verändernde Größenverhältnisse der Parteienfarben angezeigt. Auf den ersten Blick nett und informativ (was wählt das Netz?). Auf den zweiten Blick nutzen die beiden Designer das Medium vorbildlichst: Schnell zu verstehen, einfach in der Umsetzung, noch nicht gesehen, interaktiv, gutaussehend. Meinungsforschungsinstitutsdinosaurier könnten sich hier eine dicke Scheibe abschneiden. Und an deren geschätzte erste Abwehreaktion “Dann könnte ja jeder, jeden Tag wählen und damit das Ergebnis beeinflussen” wurde natürlich auch gedacht und unterbunden. Geht wählen!

Unter Urbanartguide versorgt Adidas die Zielgruppe mit einer IPhone-Application zum Thema Streetart in Berlin. Markenschärfung effektiv, schön, relativ günstig. Wie es sein soll. Adidas zeigt damit dass sie die Zielgruppe kennt und versteht, auf Ballhöhe ist und zugleich technisch versiert. Da kann Nike dagegen einpacken. Allerdings hätte ich erwartet, dass diese Aktion Puma durchzieht.
1 Kommentar » | Kunst, Mode, Technik, Werbung


32000 Brustvergrößerungen werden jeden Monat in den USA ausgeführt. Schöne Darstellung dieser und anderer Informationen findet man hier. “Das Detail zeigt den Unterschied zwischen Kunst und Kompetenz”. Von William T. Riker.

Mathe ist toll. Hier gibt es noch viel mehr davon.

Oddcast bietet eine Flash-Anwendung in der man Bilder in 3D simulieren kann. Hierbei kann das Bild verzerrt, emotional verändert oder gealtert werden. Die Anwendung verfügt über eine automatische Gesichtserkennung und zu guter Letzt kann der Animation noch Sprache hinzugefügt werden.

Sehr schöne Bilder von dem Künstler Shinichi Maruyama, welcher Wasser und schwarzer Tinte kollidieren lässt.

Sehr nette Idee: Szenen aus Star Wars Episode IV, dargestellt in der 95 Zeichen umfassenden Zeichencodierung ASCII (American Standard Code for Information Interchange). Zum vorspulen einfach im Wiedergabefenster eine Maustaste gedrückt halten.
Auf zehnseiten.de lesen Autoren Teile ihrer Bücher vor. Nützt. Funktioniert. Sieht gut aus.
40 Street-Artists, die man neben Banksy noch kennen sollte findet man hier
Peter ist ja schon lange Fan von Aphextwin. Der Schlingel hat doch tatsächlich Bilder in seinen Liedern versteckt die mit einem Spektrogramm ausgelesen werden können. Zu sehen gibts das hier
Ein paar Jungs wollten mit Hilfe der Massen eine Mammutaufgabe lösen und hatten Erfolg: In allen 10060 Frames des Michael Jackson Auftrittes sollten die Leute den weißen Handschuh lokalisieren (was eine Maschine nicht gut kann). Das Kollektiv hat geantwortet.
Völlig ballaballa. Und wahre zeitgenössische Kunst.