Kategorie: Facebook


Was muss man bei einem Facebook-Gewinnspiel beachten?

12. Juli 2011 - 14:21 Uhr


In Facebook sind längst auch Unternehmen aktiv und schöpfen ihre Möglichkeiten, mit Fans in Kontakt zu treten und neue anzulocken, voll aus. Oft versucht man mit schnellen Gewinnspielen, die sich meist direkt auf der Pinnwand abspielen, an neue Fans und Gefällt-mir-Klicks zu kommen. Das kann, wenn der richtige Preis winkt, tatsächlich schnell neue Fans bringen. Das kann aber auch ganz schnell schief gehen, weil man leichter gegen das Regelwerk für Promotions auf Facebook verstößt, als man denkt. Da die Zeiten, in denen Facebook einfach über solche Regelwidrigkeiten hinweggesehen hat vorbei sind, wird die Promotion oder sogar die komplette Unternehmensseite dann einfach gelöscht.

Folgende Dinge sollten Sie wissen:

  • Die Teilnahme an Gewinnspielen, Preisausschreiben und Verlosungen, zusammenfassend als Promotions bezeichnet, darf nicht automatisch durch einen Klick auf „Gefällt mir“ erfolgen
  • Es darf keine Facebook-Funktion zur Teilnahme am Gewinnspiel verwendet werden
    z.B: Bilder auf seiner Pinnwand veröffentlichen, einen Kommentar unter ein Bild schreiben, etc.
  • Gewinner der Promotion dürfen nicht über Facebook benachrichtigt werden
    z.B. über Facebook-Chat, -Nachrichten oder Pinnwand-Einträge in Profilen oder Seiten
  • Es muss eine vollständige Freistellung von Facebook von jedem Teilnehmer und der Promotion enthalten sein

Um eine Löschung zu vermeiden, gibt es ein paar einfache Regeln:

  • Promotions nur mittels einer Drittanwendung auf Facebook durchführen – d.h. nie auf seiner Pinnwand, sondern auf extra erstellten Canvasseiten oder Anwendungen auf dem Reiter einer Facebook-Seite
  • Der Zugriff auf diesen Reiter darf dann auch wieder auf Fans der Facebook-Seite beschränkt werden
    z.B. Werde Fan von Seite XY um am Wettbewerb teilnehmen zu können
  • Kontaktdaten der Teilnehmer nur über Drittanwendungen auf Facebook-Seiten erfassen
  • Das Gewinnspiel auf einer externen Seite veranstalten und von Facebook aus darauf hinweisen

Diese Regelungen erscheinen zunächst wie eine unnötige Hürde für Unternehmen. Allerdings hat sie eine berechtigte Schutzfunktion für die Facebook-Nutzer. Wer will schon ständig von seinen Freunden auf Facebook genötigt werden, ihn selber oder eine x-beliebige Seite zu mögen, nur damit mal wieder jemand einen iPod mehr zu Hause hat? Dieser penetrante Spam nervt nicht nur, er funktioniert auch nicht, weil die bloße Marketingstrategie zu leicht zu durchschauen ist – die Kritik lässt dann nicht lange auf sich warten.
Mit einem Konzept, das auf die Zielgruppe abgestimmt ist und einer reibungslosen Durchführung, kann eine Promotion allerdings sehr erfolgreich sein. Es lohnt sich deshalb hierbei immer, mit einem Profi zusammenzuarbeiten, und nicht einfach mal zu versuchen, bis Facebook einem auf die Finger klopft.

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Investitionen in Social Media

13. Mai 2011 - 09:00 Uhr

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Social Media ist offenbar das Top-Thema für das Jahr 2011. Laut einer Studie, die Promio.net im Auftrag der Email-Expo durchgeführt hat, betreiben 55 Prozent der befragten Unternehmen bereits jetzt Social-Media-Marketing, 38 Prozent wollen noch dieses Jahr in Facebook, Twitter & Co. investieren. Der Fokus der Maßnahmen liegt dabei klar auf der Kundenbindung und -aktivierung, direkter Verkauf spielt eher eine untergeordnete Rolle.
Das ist auch gut so, denn solche Ziele wären eine grobe Missachtung der Social-Media-Verhaltensregeln. Nur ehrliche Kommunikation ohne doppelten Boden wird honoriert. Wenn der Kanal wie eine Werbesendung daher kommt und die Posts nur penetrantes Eigenlob sind, kommt das nicht gut an. Nicht Eigendarstellung und Verkauf, sondern Dialog und Austausch sollten die Triebfedern einer Social-Media-Präsenz sein. Oft werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse aber noch nicht in konkrete Maßnahmen umgesetzt.

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Erfolg auf Facebook messen und vergleichen

10. Februar 2011 - 09:35 Uhr


Wenn man auf Facebook den “Erfolg” seiner Marke mit dem der Konkurrenz vergleichen möchte, dann findet man auf Wildfire eine nützliche Anwendung. Hier kann man die Reichweite der Fanseiten in einem zeitlichen Verlauf verfolgen. Allerdings halten wir die bloße Anzahl der Follower für nicht sonderlich aussagekräftig, weil sie nichts über den Kommunikationserfolg aussagt. Auch hier gilt das Prinzip Qualität 1: Wenn man bei weniger Fans die Markenwerte und -botschaften besser vermittelt, dann ist das ein größerer Erfolg als eine bloße Anzahl an Followern zu bedienen – die man gegebenenfalls auch mit Gewinnspielen gewinnen kann.

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Facebook für Unternehmen

18. Januar 2011 - 18:04 Uhr


Wir werden immer wieder mal an dieser Stelle Tipps geben, wie man als Unternehmen auf Facebook auftritt und wohin die Reise geht. Heute dreht es sich um die simple Anmeldung. Ein beliebter Fehler ist, wenn man das Unternehmen als Person und nicht als “Fanseite” anmeldet. Man füllt schön seine Infofelder aus, hinterlegt sein Logo als Profilbild und sammelt schnell erste “Freunde”, aber die das böse Erwachen kommt mit der Zeit. Denn die sehr durchdachten Fanseiten haben ihre Daseinsberechtigung. Das Hauptargument für Marketingentscheider: Aussagekräftige Statistiken über die Fans. Facebook-Anwendungen und die Möglichkeit Werbung für die Seite zu schalten sind dann später die Killerargumente.

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