4. Januar 2012 - 15:45 Uhr

Wir wagen eine Vorhersage, was sich in 2012 im Bereich Interactive-Design bzw. Webdesign entwickeln wird. Vorab und global: Gutes Design wird immer wichtiger werden. Die Besucher und Benutzer sind gutes Design gewohnt und strafen Mittelmaß durch Fernbleiben ab. Wenn das Aussehen und die durchdachte Bedienbarkeit der Online-Kommunikationsmaßnahme nicht gegeben ist, ist es schwer Reichweite zu bekommen oder die Besucher gar zum Wiederkommen zu animieren. Mit der Verbreitung und Nutzung von Smartphones, Pads und Datenflatrates werden wir Seiten sehen, die “Mobile First” als Strategie haben. Also ein Aufgreifen der Google-Strategie von 2009/10. Mobile Besucher werden wichtiger sein als andere. Vor allem bei Microsites zu speziellen Events oder Produkten wird diese Entwicklung Einzug halten.
Auf technischer Seite wird der konsequente Einsatz von HTML5-Techniken, Javascript und aufwändigem CSS vertieft. Als Benutzer merkt man das z.B. daran, dass Seiten auf verschiedene Auflösungen oder User-Aktionen schön und sinnvoll reagieren. Es wird sich alles “runder” anfühlen und “besser passen”. Und das ist gut so. Denn so macht alles mehr Spass und wird gerne genutzt. Die gefällige Bedienung wird garniert mit Webfonts oder sogar Handschrift und Scribbles. 2012 wird ein guter Jahrgang werden.
Für Designer heisst es nach wie vor auf der Höhe der technischen Entwicklung zu bleiben. Ein Print-Design “mal kurz” ins Web zu übertragen oder ggf. auf ein Pad wird nicht mehr funktionieren. Ausgiebige Fortbildung und Verständnis für die Technik ist daher unerlässlich. Designer müssen genau wissen was die Technik kann und was nicht.
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17. März 2010 - 18:20 Uhr

Ein schönes Beispiel für das integrative Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb: SIGG, der Hersteller hervorragender Trinkflaschen, tut sich mit Cafepress.com zusammen und erlaubt dem interessierten Kunden personalisierte SIGG-Flaschen selbst zu designen und dann zu bestellen. Alles unter dem grünen Argument, dass man damit Plastikflaschen einspart. Die Bedienung des Designers funktioniert und sieht gut aus. Mass-Customisation die funktioniert. Und die Kunden zahlen viel dafür. Bei SIGG hat man genau verstanden wie die Zielgruppe tickt.
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6. November 2009 - 11:31 Uhr

Anhand der Fragestellung “Was wäre, wenn die Welt aus 100 Menschen bestehen würde”, wird hier Information schön dargestellt.
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10. September 2009 - 13:33 Uhr

Die Festivalsaison 2009 ist fast vorbei und wieder einmal hat eine essentielle und allgegenwärtige Gemeinsamkeit alle Festivalgänger zu einer glücklichen Gemeinschaft vereint. Diese Gemeinsamkeit ist nicht die Musik, sondern eine profane Bierdose, die in rot, gelb, grün oder schwarz in der Hand eines jeden Festivalgängers auftaucht. Diese Dose ist zwar keine Neuheit, sollte aber hier für ihr Durchhaltevermögen geadelt werden, hartnäckig Jahr um Jahr der gemeinsame Nenner aller Festival-Hopper und Draußen-Trinker zu sein.
Das Besondere dieser Dose ist zunächst der Preis: solide 35cent für das Bier plus 25cent Pfand. Jedoch liegt das Geschmackserlebnis aus eigener Erfahrung weit über diesem Tiefpreis. Die Erklärung für dieses Phänomen hat die 5,0 Biervertriebs GmbH direkt auf die Dose selbst gedruckt. Auf dem Pils ist zum Beispiel zu lesen:
“Nur eine einfache schwarz-weiße Dose! Keine goldene mit aufwändiger Prägung! Nur eine simple Gestaltung! Keine teure TV-Werbung! Die Ersparnis geht an Sie!”
Hier wurde an allem gespart außer an der Qualität und damit wurde alles richtig gemacht: das schnörkellose Design ist nicht nur sehr ästhetisch, sondern sorgt auch für eine klare, durchgängige Differenzierbarkeit der verschiedenen Produkte:
5,0 Original in rot: Export
5,0 Original in schwarz: Pilsener
5,0 Original in gelb: Weizen
2,5 Original in grün: Radler
Ohne Werbung wurde hier eine Marke mit extrem hohen Wiedererkennungswert geschaffen, die dem Gemisch aus Wasser, Gerstenmalz und Hopfen einen eindeutigen Kultstatus verleiht. Die 100%-ige Zielgruppenabdeckung ist so jedes Jahr aufs Neue gesichert. Da schließen wir uns dem Motto an: Bier und gut!
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27. Mai 2009 - 10:04 Uhr

Unter http://www.waswaehlstdu.de bietet Simon Wahlers und Urs Mader eine kleine, tolle Website, bei der man durch Klick sagen kann was man wählt. Der aktuelle Stand wird durch sich verändernde Größenverhältnisse der Parteienfarben angezeigt. Auf den ersten Blick nett und informativ (was wählt das Netz?). Auf den zweiten Blick nutzen die beiden Designer das Medium vorbildlichst: Schnell zu verstehen, einfach in der Umsetzung, noch nicht gesehen, interaktiv, gutaussehend. Meinungsforschungsinstitutsdinosaurier könnten sich hier eine dicke Scheibe abschneiden. Und an deren geschätzte erste Abwehreaktion “Dann könnte ja jeder, jeden Tag wählen und damit das Ergebnis beeinflussen” wurde natürlich auch gedacht und unterbunden. Geht wählen!
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6. Mai 2009 - 09:33 Uhr

Andrew Bush fotografiert amerikanische Fahrer auf dem Highway.
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17. Februar 2009 - 14:16 Uhr

Paper Critters sind kleine Papierfiguren, die browserbasiert selbst zusammengestellt werden. Die Flashanwendung ermöglicht vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die dreidimensionale Begutachtung des eigenen Werkes und das anschließende Ausdrucken des persönlichen Paper Critters. In einer Galerie können außerdem die Figuren anderer User angeschaut werden.
Bei den letztjährigen Adobe Design Achievement Awards ging der Preis in der Kategorie Browser-based Design an den Schöpfer der Seite, Ruperto Fabito.
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14. Januar 2009 - 16:59 Uhr

Das französische Bekleidungsunternehmen Lacoste gönnte sich anlässlich 75 Jahren Firmengeschichte eine Microsite. Zum Jubiläum wird die gelungene Vision vom Tennissport in 75 Jahren gezeigt.
Die Seite kleidet sich in einem modernen und eigenständigen Design. Ein qualitativ hochwertiges Video wird im Vollbild abgespiel
Alles in allem ein sehr schönes Beispiel für das Potential von Internetseiten bei Verfügbarkeit hoher Bandbreiten, zudem wurde die Seite bei den Adobe Max Awards 2008 ausgezeichnet.
Übrigens: Das Firmenlogo von Lacoste endstand aus dem Spitznamen, den Firmengründer René Lacoste von der amerikanischen Öffentlichkeit bekam. Auf dem Tenniscourt spielte er “so zäh wie ein Krokodil, das seine Beute nicht mehr losließ”.
Hier zu finden.
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29. Oktober 2008 - 15:51 Uhr

Könnte auch von Wagnerwagner sein. Genau mit dieser Aussage. Dann wäre es aber auf Deutsch. Und ohne Rechtschreibfehler. Und schöner.
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30. Januar 2008 - 10:37 Uhr
zusammengepresste reinigungstücher – gutes produktdesign
www.napkin.it
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22. Januar 2008 - 17:24 Uhr

Mark Khaisman “malt” mit Packpapier.
www.khaismanstudio.com
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