Flattr ist ein interessanter Ansatz wie man Geld im Internet verteilt. Er setzt auf eine Art “Trinkgeldmentalität” anstelle von Verlagsideen, die feste Preise für bestimmte Artikel haben möchte. Und genau das könnte die Lösung für die Misere sein. Flattr funktioniert so: Man legt einen monatlichen Betrag fest, den man ausgeben möchte. Also z.B. 2 EUR. Ein Anbieter (Blog oder Software oder Musik) setzt den Button auf sein “Produkt”. Wenn ich als Flattr-Benutzer mich für dieses Produkt bedanken möchte, dann klicke ich auf den Button. Mein monatlicher Betrag wird dann durch die Anzahl der Klicks geteilt und verteilt. Also wenn ich mich diesen Monat 2x bedanken möchte, dann klicke ich 2x auf den Button und jeder bekommt einen Euro. Klicke ich auf keinen Button, wird mein monatlicher Beitrag gespendet. 10% kassiert Flattr in jedem Fall.
Google wagt hier die Prognose: Die deutsche Lena gewinnt den Eurovisionscontest. Auf Basis der Anzahl von Suchanfragen schließt die Maschine auf das Interesse der abstimmenden Länder. Da 50% der Stimmen aber von einer Jury vergeben werden, bezweifle ich die Relevanz dieser Auswertung. Viel interessanter war damals die Vorhersage von Grippeepedemien auf Basis von Suchmaschineanfragen nach Sympthomen. Trotzdem ein interessanter Ansatz. Ich bin gespannt.
Ein schönes Beispiel für das integrative Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb: SIGG, der Hersteller hervorragender Trinkflaschen, tut sich mit Cafepress.com zusammen und erlaubt dem interessierten Kunden personalisierte SIGG-Flaschen selbst zu designen und dann zu bestellen. Alles unter dem grünen Argument, dass man damit Plastikflaschen einspart. Die Bedienung des Designers funktioniert und sieht gut aus. Mass-Customisation die funktioniert. Und die Kunden zahlen viel dafür. Bei SIGG hat man genau verstanden wie die Zielgruppe tickt.
“Weniger Bürokratie – mehr Effizienz” ist der Claim des Projektes Elektronischer Entgeltnachweis ELENA – nachzuschauen hier. Jede Geschäftsleitung muss sich damit auseinandersetzen und vor allem die Mitarbeiter hinsichtlich des Datenschutzes (zentrale Meldedatei inkl. Fehlzeiten, Sozialleistungen und Streikteilnahmen) informieren. Ob der Claim hier der Wirklichkeit entspricht ist äußerst fraglich. Aus Kommunikationssicht handwerklich fast so schlimm wie der Hinweis aus dem Screenshot bezüglich des Anspruches auf Auskunft was denn die Behörden da alles über einen speichern. Unglaubliches Dilettantentum.
Da bleibt nur noch ein Zitat aus V wie Vendetta. “Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben. Die Regierung sollte Angst vor seinem Volk haben.”
Phillip Toledano beschreibt und verarbeitet damit die Zeit, die er mit seinem Vater verbracht hat, nachdem seine Mutter gestorben ist. Ich bin sprachlos.
Im Wort Bedenkenträger ist ja denken drin. In den Köpfen manchmal nicht.
Hier wird ein Steinzeitmeeting zum Thema “Erfindung des Rades” gehalten.
Ganz am Ende sieht man einen Link zu Draftfcb in Hamburg. Schöne Idee der Hamburger Kollegen.
Ein Institut aus Utah hat hier eine kleine, aber sehr schöne Lern-Geschichte entwickelt: Mit einem Schieber kann man die Größenverhältnisse von unterschiedlichen Dingen vergleichen. Wer wusste schon was größer ist – Glucose oder ein Schweinegrippevirus? Außer natürlich meine Lieblings-Biolehrerin vom Kepi in Reutlingen: Frau Stieglitz. Nicht grüßen möchte ich Herrn Heß. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die schwedische Armee sucht hier Nachwuchs. Auf der aufwändig designten Flash-Seite durchläuft man diverse Tests, die die Fähigkeiten des Bewerbers testen. Und die PR-Fähigkeiten der Organisation darstellen. Da kann sich die Bundeswehr mit ihrer Bürokratenwebsite eine Scheibe abschneiden.
Oddcast bietet eine Flash-Anwendung in der man Bilder in 3D simulieren kann. Hierbei kann das Bild verzerrt, emotional verändert oder gealtert werden. Die Anwendung verfügt über eine automatische Gesichtserkennung und zu guter Letzt kann der Animation noch Sprache hinzugefügt werden.
Alternativeto ist eine sehr hilfreiche Seite die Softwarealternativen zu den verschiedenesten Programmen gibt. Hierbei handelt es sich nicht nur um kostenlose Alternativen. Eine Gliederung zwischen Mac, Linux und Windows ist ebenso vorhanden.
Nanocrowd ist eine Suchmaschine speziell für Filme. Die Suchmaschine verfügt über eine sehr ausgereifte Autovervollständigung, somit können Filme schnell gefunden werden. Benutzer können Filme bewerten oder sich Filme nach dem eigenen Geschmack vorschlagen lassen.
Ein weiteres Bookmarklet, welches die Verwaltung von Artikeln aus dem Internet vereinfacht. “I need to read this” listet ausgewählte Artikel in einem persönlichen Profil auf. Diese Artikel können mit einem zweiten Bookmark durchgeblättert werden. Gelesene Artikel werden archiviert und können somit dauerhaft erhalten bleiben.
Poken sind kleine Kunststofffiguren, in deren Innerem sich ein USB-Speicher und ein RFID-Chip befindet. Über diesen RFID Chip ist es möglich Kontaktdaten anderer Pokens zu übertragen und diese mittels des USB-Steckers auf den Rechner und somit einen Online-Account zu übertragen. Der USB-Speicher kann maximal 64 Kontaktdaten aufnehmen, bevor er wieder geleert werden muss. Ein Punktesystem des Herstellers ermutigt die Benutzer möglichst viele Kontakte zu knüpfen.
Als Erkennungsmerkal zwischen Poken-Spielern dient die Aussage “Gib mir vier“, was auf die vierfingrige Hand zurückzuführen ist.
Pokens kosten ca. 16€ und sind ab Mai 2009 auch in Deutschland erhältlich.
Vielleicht sind Pokens die innovative Alternative zur konventionellen Visitenkarte.