Es ist kein Geheimnis, dass oftmals in Unternehmen die Entwicklungsabteilung wenig mit dem Marketing spricht – und andersrum. Aber es ist immer ein Fehler, wenn es so läuft. Denn Festo zeigt hier ein Lehrstück, wie man das macht und was dabei herauskommt: Der SmartBird ist ein neu entwickelter Robotervogel. Festo nennt das einen bionischen Technologieträger und schaut sich vom Vorbild Silvermöwe neue Lösungswege für die Automation ab. Diese Studie ist also nicht nur nützlich, sondern auch so schön, dass das reichweitenstarke Technikblog Engadget einen Artikel darüber bringt. Die harten Zahlen sind aktuell über 800 Likes auf Facebook, mehr als 500 Tweets, 139 Kommentare und 32000 Views bei Youtube. Über die Zugriffe via Engaget kann man nur spekulieren. Als netter Nebeneffekt positioniert man sich als innovativer Arbeitgeber im umkämpften Markt um die besten Köpfe. Und damit ist das ein schönes Beispiel für B2B-Kommunikation, die auch außerhalb der definierten Zielgruppen wirkungsvoll ist.
Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, was wir aus datenschutzrechtlicher Sicht vom Einsatz von Google Analytics halten. Die derzeitige Lage ist etwas unscharf und man kann nicht sicher sein, ob Datenschützer dieses Thema nicht instrumentalisieren. Fakt ist, dass schon alleine durch die schiere Verbreitung, ein Verbot langwierig umzusetzen sein wird. Sollte diese Verbotswelle anrollen, wird man es merken. Trotzdem ist sinnvoll, frühzeitig Alternativen zu prüfen. Eine dieser Alternativen ist Piwik. Durch die Lagerung der Daten auf dem eigenen Webserver, umgeht man die umstrittene Sendung in die USA. Der Funktionsumfang ist mehr als annehmbar und lässt sich zudem noch anpassen bzw. erweitern. Für einen Großteil der Einsatzgebiete reicht dieser Umfang vollkommen aus. Was fehlt, ist selbstverständlich das implementierte Tracking der Google Adwords. Fazit: Momentan raten wir noch nicht vom Einsatz von Analytics ab. Schon alleine weil viele Websites der öffentlichen Hand die Google-Tools (oder eine Alternative einsetzen) die ebensolche Schwachstellen besitzt. Auch Webmaster oder Marketer dieser Anbieter möchten eben ihren Erfolg messen und ihr Angebot laufend verbessern.
Eine gute Hilfe der beiden amerikanischen Telefonprovider AT&T und Verizon: Kostenlose Anrufe und SMS aus den USA nach Japan.
Angekündigt nur in Pressemitteilungen hier und hier. Wir verzichten darauf, diese Aktion aus Kommunikationssicht zu bewerten.
GoCitygirl, ein Shoppingportal für Frauen, versucht sich in einem inszenierten Skandal durch frauenfeindliche Werbung: Einige Damen rennen auf einer Hundelaufbahn einer Handtasche nach. Auch wenn das in Guy-Richie-Manier sehr gut gemacht ist, fühlt man sich ein wenig vor den Werbe-Karren gespannt. Findet man das gut? Findet man das furchtbar? Auf alle Fälle zieht das Portal die Kommunikation durch bis auf die Facebookseite – wo sich die Diskussionen aber sehr in Grenzen halten. So wie wir das sehen, finden die Mädels das sogar witzig. Unterm Strich halten wir das für eine gute Kommunikation: Aufmerksamkeitsstark, optisch gut gemacht, eingebunden in Social Media. Und es passt zur strategischen Ausrichtung des Portals. Denn dort geht es vor allem um Schnäppchen.
Spätestens wenn man schonmal eine Facebook-Fanseite für ein Unternehmen erstellt und gepflegt hat, versteht man, wieso wir Unternehmen raten, auf Facebook als Plattform im Social Web zu setzen: Strategische Denke und laufende Verbesserungen für die zahlenden Werbekunden erfreuen das Marketerherz.Und jetzt gibt Facebook den Organisationen seine Zugriffsstatistiken in Echtzeit aus. Das ist auf den ersten Blick nicht interessant für die tägliche Arbeit im Social Web. Wenn man aber eine Kampagne fährt, dann sieht der Nutzen schon anders aus. Denn man kann auf Ereignisse schnell reagieren und sich dabei auf valide Zahlen verlassen. Hier gibt es mehr Informationen.
Hydro, ein Konzern aus Norwegen, ist auf der Suche nach Mitarbeitern. Und er geht die Sache an der Wurzel an. In diesem schon älteren Spot lässt man Kinder ihren Spieltrieb ausleben. Das ganze ist Teil einer schönen Kampagne. Aber in der momentanen Situation vielleicht ein Ansatz um sich um das Problem der Mitarbeitersuche zu kümmern, bevor es wirklich ernst wird.