22. Februar 2011 - 12:31 Uhr

Der Anbieter von Sprachreisen, Education First, hat einige Werbespots in Auftrag gegeben, die sehr schön geworden sind. Die Athmosphäre der Städte ist gut getroffen und wir Werber sehen die typographischen Details auch mit Wohlwollen. Die Grundidee, die Zielgruppe mit Spots anzusprechen, anstelle mit Stockfotografie und Preisdumping, ist ein schönes Beispiel für Marktkommunikation, wie sie sein sollte. Was wir uns aber fragen: warum EF diese Spots nicht auf die Marken-Website setzt.
EF – Live The Language – Barcelona from Albin Holmqvist on Vimeo.
EF – Live The Language – London from Albin Holmqvist on Vimeo.
EF – Live The Language – Beijing from Albin Holmqvist on Vimeo.
EF – Live The Language – Paris from Albin Holmqvist on Vimeo.
Kommentieren » | Werbung
14. Februar 2011 - 10:59 Uhr

Der große amerikanische Einzelhändler J.C. Penney hat sich vor Weihnachten mit einer groß angelegten Aktion bei wichtigen Suchworten auf die ersten Plätze gebracht. Die New York Times beleuchtet dies hier kritisch in einem interessanten Artikel. Im Endeffekt hat JCP nichts gemacht, was Google verbietet. Man nennt so etwas in Fachkreisen “White-Hat-Aktion”. Die Taktik war, massenweise bezahlte Links zu generieren. Und clevererweise hat sich JCP bzw. deren Dienstleister bei niedrig gerankten Spammern bedient. Auf diese Weise fällt das nicht gleich auf. Google hat mittlerweile händisch die Rankings angepasst, was negative Auswirkungen auf JCP und deren im Netz verbundene Organisationen hat. BMW hat diese Korrektur 2006 auch erleiden müssen, nachdem die Gebrauchtwagensparte mit Tricks gearbeitet hatte.
Die Story hat mehrere interessante Aspekte:
1. Die kommerziellen Google Suchergebnisse sind sehr anfällig für Tricks. Und der Suchmaschinenriese scheint das nicht in den Griff zu bekommen.
2. Betriebswirtschaftlich scheinen sich diese Tricks zu lohnen. Die Bestellzahlen gingen durch die Decke.
3. Google greift händisch ein und “bestraft” die Trickser. Ob das ein PR-Stunt war, weiß man nicht.
Was lernt man daraus:
1. Man kann an den Suchergebnissen viel drehen – genügend Budget vorausgesetzt.
2. Wir empfehlen dies nicht zu tun. Strohfeuereffekte nützen niemanden. Und der Ruf der Marke wird beschädigt. Der kurzfristige Erfolg nutzt wenigen.
An dieser Stelle einige Ratschläge, die wir unseren Kunden immer wieder geben:
1. Gute Suchmaschinenergebnisse sind das Ergebnis einer guten Konzeption und einer extrem sauberen technischen Umsetzung. Man kann nicht eine Website ins Netz stellen und dann mit einigen magischen Tricks schlampige Arbeit verbessern. Lässt man sich die Website billig von der HTML-Klitsche an der Ecke machen, dann zahlt man jeden Euro, den man gespart hat, bei der Optimierung der Website wieder drauf – im schlimmsten Fall für einen kompletten Neubau. Je wichtiger eine Website und die Suchmaschinenplatzierung für ein Unternehmen sind, desto mehr rächt sich die Sparsamkeit bei der Erstellung.
2. Glauben Sie niemals Verkäufern, die Ihnen versprechen, Sie mit 2000 EUR “ganz nach oben bei Google zu bringen, ohne einen Finger zu rühren”. Das sind allesamt Betrüger. Spätestens wenn Ihr SEO-Berater Ihre Konkurrenz als Kunde gewinnt, stellt sich die Frage, wer von ihnen beiden denn nun an die erste Stelle bei Google soll. Suchmaschinenoptimierung ist Arbeit und braucht viel Know-how. Vor allem, weil sich die Auswahlkriterien immer wieder verändern. Substanz schlägt betriebswirtschaftlich in diesem Bereich immer die schnellen Tricks.
3. Wenn Sie tricksen, werden Sie erwischt. Auch ohne Artikel in der Presse. Und Sie fallen aus dem Index. Sie werden für eine lange Zeit gar nicht mehr gefunden. Und Ihre Kontakte in die Google Chefetage sind nicht die gleichen wie J.C. Penney sie hat.
Kommentieren » | Suchmaschinen
10. Februar 2011 - 09:35 Uhr

Wenn man auf Facebook den “Erfolg” seiner Marke mit dem der Konkurrenz vergleichen möchte, dann findet man auf Wildfire eine nützliche Anwendung. Hier kann man die Reichweite der Fanseiten in einem zeitlichen Verlauf verfolgen. Allerdings halten wir die bloße Anzahl der Follower für nicht sonderlich aussagekräftig, weil sie nichts über den Kommunikationserfolg aussagt. Auch hier gilt das Prinzip Qualität 1: Wenn man bei weniger Fans die Markenwerte und -botschaften besser vermittelt, dann ist das ein größerer Erfolg als eine bloße Anzahl an Followern zu bedienen – die man gegebenenfalls auch mit Gewinnspielen gewinnen kann.
Kommentieren » | Facebook
7. Februar 2011 - 10:28 Uhr
Kommentieren » | Werbung
3. Februar 2011 - 14:40 Uhr

Google präsentiert, mit Hilfe der Street-View-Technologie, Werke aus 17 namhaften Kunstgalerien der ganzen Welt auf der Webseite googleartproject.com. Zu den Museen gehören unter anderem die Tate Galerie, das MoMA, das Van Gogh Museum und das Schloss von Versailles.
Neben dem Ziel in Menschen das Interesse für Kunst zu wecken, soll es auch weniger wohlhabenden Menschen die Chance bieten diese Kunstwerke zu betrachten und an einem virtuellen Rundgang in den Galerien teilzunehmen. Zusätzlich zu den rund 1000 Kunstwerken ist es mittels einen Google-Kontos möglich eine “eigene” Sammlung von Gemälden zu erstellen.
Kommentieren » | Technik
2. Februar 2011 - 14:12 Uhr

Reclam zeigt ein hervorragendes Stück Unternehmenskommunikation: Mit Humor nimmt der Verlag die Tatsache, dass Generationen von Schülern die Reclam-Heftchen verunstaltet haben. Aber jeder kennt wohl ein “Werk”, das wirklich gut oder witzig geworden ist. Und genau diese Beispiele wurden nun zusammengefasst und können hier als PDF heruntergeladen werden. Damit nicht genug, wurde eine Facebookseite eingerichtet, auf der man weitere “Designs” hochladen kann – was gut angenommen wird. Das ist sympathisch, günstig, langfristig und – durch den Einsatz von sozialen Medien – persönlich. Bravo!
Kommentieren » | Werbung
1. Februar 2011 - 11:33 Uhr

Google lässt Ägypter via Telefon twittern. Und gibt den Menschen dort die Möglichkeit ihre Erfahrungen und die Entwicklungen dort zu teilen. Aus Kommunikationssicht ist dieser Stunt aus vielen Gründen sehr interessant. Der Suchmaschinenriese setzt seinen Claim “Don´t be Evil” perfekt um. Das Unternehmen stellt sich quasi auf die Seite des Protestes. Im Gegensatz dazu hat Vodafone viel Kredit verspielt, als es auf Befehl der Landesführung die Mobilverbindungen abgeschalten hat (wie man aktuell auf der Facebook-Pinwand noch nachlesen kann). Das Twittertelefon zeigt, dass das mittlerweile große Unternehmen immer noch in der Lage ist, schnell zu reagieren. Innerhalb eines Wochenendes (Wochenendarbeit!) wurde die Aufgabe gestemmt. Noch dazu wurde die Entwicklung mit dem Team vom erst kürzlich gekauften Saynow gemeinsam gestemmt. Auch für die interne Kommunikation ist das also ein schöner Erfolg. Gut gemacht, Google! Wurde auch mal wieder Zeit für eine Erfolgsmeldung.
Kommentieren » | Werbung