Nachdem vor etwa 2,5 Monaten Facebook Deals in den USA startete, ist es heute auch in Deutschland soweit. Was ist Facebook Deals?
Hinter Facebook Deals verbirgt sich eine ortsgebundenes System bei dem besondere Angebote, Rabatte oder Aktionen in Anspruch genommen werden können. Hierfür muss man nur auf dem jeweiligen Facebook-Ort einchecken um teilzunehmen. Einige Unternehmen lassen sich den Start nicht entgehen, so spendiert zum Beispiel Cinemaxx insgesamt 10.000 Tüten Popcorn an Gäste, die über Facebook in einem Kino “einchecken”. Auch Modemarken wie Benetton oder ESPRIT nutzen Facebook Deals und spenden pro Checkin Beträge an Hilfsprojekte in Kenia und Indien. Der FC Bayern verschenkt einen Schal, wenn man in der Allianz-Arena zum Spiel gegen Hoffenheim am 12. Februar 2011 eincheckt.
In circa 2 Wochen soll Facebook Deals für jedermann verfügbar sein und wird zum vielleicht zum neuen ortsgebundenen Marketing Instrument im Social Media.
Beispiel Deal von ESPRIT:
Weitere Informationen zu den genannten und weiteren Angeboten findet man hier:
Intel ernennt Will.i.am zum “Director of Creative Innovation”. Und der neue Botschafter holpert gleich ein wenig in seiner Ernennungsrede. Aus Markensicht halten wir den Schachzug von Intel nicht für gut. Zum einen weil die Idee von Polaroid letztes Jahr bereits mit Lady Gaga umgesetzt wurde. Zum anderen weil Will.i.am nach Kleinstem-Gemeinsamen-Nenner-Testimonial aussieht. Spitzer und damit mit mehr Hype in den Zielgruppen wären aufstrebende Musiker wie A-Trak oder Daft Punk gewesen.
“Your Mom´s Disapproval has always been an accurate barometer of whats cool” ist die Grundaussage einer Werbung für einen Egoshooter names Deadspace 2. Hier spielt die Werbung – hart an Grenze – mit der Reaktion von Müttern auf die Vorführung von Spielszenen. Und diese neue Idee ist hervorragende Kommunikation. Denn die definierte Zielgruppe wird sich das anschauen, weiterschicken und diskutieren. Mission completed.
Wir haben an dieser Stelle ein interaktives 360° Video bereits vorgestellt. Nun setzen es erste Unternehmen in ihrer Werbung ein. Im Endeffekt ist es wie beim bekannten 360° Bild, bei dem man sich mit dem Mauszeiger seinen Blickwinkel selbst heraussucht. Seit einiger Zeit funktioniert dies auch mit Video. Ein kanadisches Reiseunternehmen hat eine Kamera unter einen Helikopter montiert und lässt die Betrachter die Landschaft genießen. Netterweise lässt sich die Musik abstellen.
Google Analytics ist für 95% der Websitebetreiber ein hervorragendes und ausreichendes Mittel um seine Besucher zu analysieren. Manchmal ist es aber sinnvoll, live zu sehen was auf der Seite passiert. Diese Lösung bietet Chartbeat an. Einsatzgebiete sind z.B. Sportwebsites. Und dann während den Live-Events wie aktuell der Handball-WM. Oder auch bei Nennungen der Website in reichweitenstarken Medien. Denn wenn nötig kann man dann auch Verbesserungen an der Seite vornehmen und der Masse an Besuchern ein weitaus besseres Angebot geben. Oder sich um das Load-Balancing kümmern. Die Erfahrung zeigt, dass 24h im Netz eine lange Zeit sind – und manchmal große Chancen schnell vertan. Vor allem wenn Besuchern eine Feedbackmöglichkeit gegeben wird, kann man on-the-fly Anregungen einbringen. Dieses Echtzeitmonitoring von Besuchern sollte bei jeder großen Kampagne eingesetzt werden, welche aufs Web als Landeplattform setzt und zudem noch Social-Media-Komponenten hat.
Ein Mann in Toronto hat folgendes Experiment gemacht: Menschen, die ihn auf der Strasse nach Geld gefragt haben, bekamen eine Prepaid-Kreditkarte ausgehändigt. Er bat darum diese Karte zurückzubringen, nachdem die Leute die Dinge davon gekauft haben, für was sie gebettelt haben. Die Ergebnisse waren interessant und vielfältig. Sie gingen von McDonalds zum kleinen Preis bis zur nicht zurückgegebenen Karte, ohne etwas abgehoben zu haben. Wer genaues nachlesen möchte findet den Artikel hier.
Aber warum ist dieses Experiment im Wagnerwagner-Blog? Weil ich denke, dass eine solche Aktion – und deren Publikation – die perfekte Werbung für die Prepaid-Kreditkartenanbieter wäre. Denn es bringt auf interessante Weise den Produktnutzen auf den Punkt und erklärt es anschaulich. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen im Social Web und ob es Nachahmer der Aktion geben würde.
Wir werden immer wieder mal an dieser Stelle Tipps geben, wie man als Unternehmen auf Facebook auftritt und wohin die Reise geht. Heute dreht es sich um die simple Anmeldung. Ein beliebter Fehler ist, wenn man das Unternehmen als Person und nicht als “Fanseite” anmeldet. Man füllt schön seine Infofelder aus, hinterlegt sein Logo als Profilbild und sammelt schnell erste “Freunde”, aber die das böse Erwachen kommt mit der Zeit. Denn die sehr durchdachten Fanseiten haben ihre Daseinsberechtigung. Das Hauptargument für Marketingentscheider: Aussagekräftige Statistiken über die Fans. Facebook-Anwendungen und die Möglichkeit Werbung für die Seite zu schalten sind dann später die Killerargumente.