23. März 2010 - 11:04 Uhr

1. Eine Suchmaschine im Internet sorgt durch seinen Rückzug aus China (in Verbindung mit dem Verzicht auf die vom Regime geforderte Zensur) für diplomatische Verstimmungen zwischen den Supermächten. Diese Nachricht wäre vor 5 Jahren noch ein Aprilscherz gewesen. Ich denke es ist an der Zeit Sätze wie “Im Internet gibts nur Müll”, “Das bringt mir alles nichts”, “Das wird auch wieder vorbei gehen” und “Ich kann auch ohne das Internetz” zu überdenken. Sofern man jünger als 95 Jahre ist.
2. In den USA verzeichnet Facebook zum ersten Mal mehr Zugriffe pro Tag als Google. Alles fließt.
Kommentieren » | Suchmaschinen, Wissen
17. März 2010 - 18:20 Uhr

Ein schönes Beispiel für das integrative Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb: SIGG, der Hersteller hervorragender Trinkflaschen, tut sich mit Cafepress.com zusammen und erlaubt dem interessierten Kunden personalisierte SIGG-Flaschen selbst zu designen und dann zu bestellen. Alles unter dem grünen Argument, dass man damit Plastikflaschen einspart. Die Bedienung des Designers funktioniert und sieht gut aus. Mass-Customisation die funktioniert. Und die Kunden zahlen viel dafür. Bei SIGG hat man genau verstanden wie die Zielgruppe tickt.
Kommentieren » | Allgemein, Design, E-Commerce, Produkte, Technik, Werbung
10. März 2010 - 12:21 Uhr

Unter http://www.hej-community.de/ hat Ikea eine Community gestartet. Was auf den ersten Blick als richtige Entscheidung daherkommt – schließlich sind die IKEA Kunden höchstwahrscheinlich im Social Web sehr aktiv – entpuppt sich als kommunikativer Rohrkrepierer. Da hilft auch kein Beta-Aufkleber. Außerdem macht man das seit 2004 nicht mehr. Aber schon alleine dieser Punkt sagt vieles.
Generell gibt es nette Funktionen wie z.B. der Austausch zwischen Ikeakunden, das Angeben mit seiner eigenen Einrichtung usw. Es scheint aber als ob die ganzen Mitglieder dafür bezahlt werden bzw. Agenturmenschen sind. Das ist einfach nicht authentisch. Und die Zielgruppe hat ein sehr feines Gespür für so einen Marketingbullshit. Aus meiner Sicht entsteht ein Imageschaden. Und meine Kritik war nur aus konzeptioneller Sicht. Technisch gesehen haben die Berater völlig versagt: Flash als Basis ist erklärter Schwachsinn. Nur ein Argument: Kein iPhone kann auf die Seite zugreifen. Schade. Eine große Chance vertan. Dann doch lieber eine Facebbook-Gruppe aufmachen und moderieren. Das wäre weitaus günstiger und zielgerichteter.
Kommentieren » | E-Commerce, Online Marketing, Technik, Werbung
9. März 2010 - 15:06 Uhr

Einige farbige Bilder aus den 30ern und 40ern findet man hier. Die Kongressbibliothek in Washington hat in den Archiven gestöbert und zeigt Farbbilder aus eine Ära, aus der man normalerweise nur Schwarzweißbilder gewohnt ist.
Kommentieren » | Wissen