Na gut: Longtail erklären

Die Longtail-Theorie hat sooo einen Bart. Trotzdem wissen einige noch nicht davon und ich stolpere gerade über ein schönes Beispiel dafür um die Theorie praxisnah zu erklären.
Jemand hat bemerkt, dass ein Online-Spezialversender für Schallplatten in der Summe viel mehr Umsatz mit “Ladenhütern” macht, als mit Bestsellern. Traditionell sagt die BWL durch Lagerzins, Kosten für Ladenmiete, Vertriebsbkosten u.ä., dass man Ladenhüter schnell abstoßen soll. Aber: Ist die Zeitkonstante lang genug, die Kosten gering genug, und erreicht man Liebhaber schnell genug, tritt der Longtail-Effekt ein. Grob gesagt.
Ein Praxisbeispiel erklärt es besser: Unter Brickarms.com kann man Waffen für Legomännchen kaufen. Wer zum Teufel kauft das?
Wäre das ein Ladengeschäft, wäre es sehr schnell insolvent. Im Internet bekommt man aber für solch ein extremes Nischenprodukt ausreichend Käufer. Die Lagerzinsen halten sich auch im Rahmen. Das Ergebnis sind hohe Umsätze und ggf. hohe Renditen, die bei Nischenprodukten normal sein sollten. Bingo.

Kategorie: E-Commerce, Online Marketing, Werbung Ein Kommentar »

Eine Reaktion zu “Na gut: Longtail erklären”

  1. Soll ich doch lieber über Kabelverschraubungen bloggen?

    [...] WagnerWagner meint der Longtail hat nen langen Bart und nennt ein witziges Beispiel für Waffen für Legomännchen (warum gab es das Internet in der heutigen Form nicht schon vor 20ig Jahren???) [...]


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