30. April 2008 - 16:39 Uhr

Die Longtail-Theorie hat sooo einen Bart. Trotzdem wissen einige noch nicht davon und ich stolpere gerade über ein schönes Beispiel dafür um die Theorie praxisnah zu erklären.
Jemand hat bemerkt, dass ein Online-Spezialversender für Schallplatten in der Summe viel mehr Umsatz mit “Ladenhütern” macht, als mit Bestsellern. Traditionell sagt die BWL durch Lagerzins, Kosten für Ladenmiete, Vertriebsbkosten u.ä., dass man Ladenhüter schnell abstoßen soll. Aber: Ist die Zeitkonstante lang genug, die Kosten gering genug, und erreicht man Liebhaber schnell genug, tritt der Longtail-Effekt ein. Grob gesagt.
Ein Praxisbeispiel erklärt es besser: Unter Brickarms.com kann man Waffen für Legomännchen kaufen. Wer zum Teufel kauft das?
Wäre das ein Ladengeschäft, wäre es sehr schnell insolvent. Im Internet bekommt man aber für solch ein extremes Nischenprodukt ausreichend Käufer. Die Lagerzinsen halten sich auch im Rahmen. Das Ergebnis sind hohe Umsätze und ggf. hohe Renditen, die bei Nischenprodukten normal sein sollten. Bingo.
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28. April 2008 - 13:11 Uhr
Jeder kann sich seinen Teil denken. Eine kleine Auswahl hier, die volle Liste hier.
gewgol.com
mariolovespasta.com
goooooooooooooooooooooooooooooooooooogle.com
googlebackups.com
googleauctions.com
googlereligion.com (oha)
bankgoogle.com
googleporn.com
ebay-google.com
googlewarez.com
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22. April 2008 - 09:22 Uhr
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17. April 2008 - 10:07 Uhr

Unter diesem Link findet man die schweizerische Stadt Solothurn in 3D und kann fast alle Läden virtuell begehen. Technisch sehr sauber gemacht. Kritiker stellen natürlich den Nutzen in Frage. Warum soll ich den Charme eines Einkaufbummels online erleben wollen. Ich persönlich denke eher an die Nutzen der möglichen Erweiterungen.
- Die Läden könnten auf aktuelle Angebote hinweisen (virtuelles Schaufenster)
- Läden mit Onlineshop könnten darüber Produkte verkaufen und man unterstützt als Kunde gleichzeitig einen “richtigen” Laden. Und weiß wo man bei Reklamationen auch aufschlagen könnte
- Ich kann mir eine Bar oder ein Restaurant vorher anschauen und entscheiden ob ich dieses besuchen möchte.
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16. April 2008 - 08:06 Uhr
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16. April 2008 - 07:20 Uhr
In den 1970´er Jahren war Schlitz das zweitbeliebteste Bier in den USA; nach Budweiser. Noch nie von Schlitz gehört? Das hat einen Grund.
Fortschriftte in der Lebenmittelchemie und Investitionen in Forschung und Entwicklung, boten Schlitz die Möglichkeit Kosten zu senken. So verkürzten sie den Prozess der Gärung von 40 auf 15 Tage. Ersetzten die teure Gerste durch Maisextrakte usw. Auf diese Art konnten sie weitaus mehr Bier in kürzerer Zeit und zu sehr geringeren Kosten brauen als Budweiser. Ein kapitalistischer Traum. Der Gewinn schoss durch die Decke.
Leider schmeckte das Bier furchtbar. Nach einiger Zeit merkte Schlitz das auch und startete eine riesige Rückholaktion. Aber die Kunden haben sich diesen Vorgang gemerkt. 1981 meldete die Schlitz Brewing Company Insolvenz an.
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14. April 2008 - 12:38 Uhr
Peter ist ja schon lange Fan von Aphextwin. Der Schlingel hat doch tatsächlich Bilder in seinen Liedern versteckt die mit einem Spektrogramm ausgelesen werden können. Zu sehen gibts das hier

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10. April 2008 - 13:04 Uhr
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10. April 2008 - 13:02 Uhr
Wie man hier hört unterscheiden sich alle Lieder der Band massiv. Dies dürfte SWR3-Hörern, die ja sämtlich erklärte Individualisten sind, nicht besonders wundern. Die meiste Abwechslung. Nebenbei: “Du U2 Fan” ist eine ziemlich gute Beleidigung im Straßenverkehr.
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